drei D poesie II - am 14./15. Oktober 2017 in den Uferstudios Berlin

 

mit Anja Weber und Maya Consuelo Sternel in "Blickfang / Blick-Fänger" und dem

Duo "Ocean of Pink Dots" (Jenny Haack und Hui-Chun Lin)

Fotos: gezett

 

 

Drei D poesie II

am 14. und 15. Oktober 2017 in den Uferstudios Berlin zu sehen. 

 

14. Oktober 20.30 Uhr Studio 1 Uferstudios

15. Oktober 17 Uhr Studio 1 Uferstudios mit anschließendem Künstlergespräch 
mit freundlicher Unterstützung von mapping dance berlin 

 

wesen

Duo Ocean of pink dots Jenny Haack DEU (Tanz) und Hui-Chun Lin TWN (Cello/Stimme) und Jan Wagner DEU (Poesie)

Schemenhaft schälen sich Gesten, Töne und Lichtspuren aus dem Raum. Inspiriert durch Jan Wagners Gedichte zeigen Jenny Haack und Hui-Chun Lin eine Komposition aus Klang, Stimme und Bewegung zwischen Körpern, Instrument und Raum.

 

Blickfang / Blick-Fänger

Anja Weber DEU (Tanz) / Maya Consuelo Sternel DEU (Musik) und Anne Duden DEU (Poesie) / Choreographische Assistenz: Annelie André AUT

Das Stück navigiert zwischen der Präsenz des Gedichts „Sphinx - Hinter Gittern“ von Anne Duden, den Interventionen von Maya Consuelo Sternel mit dem Theremin und elektronischen Klangkompositionen, verwoben mit Sprach-Samples, und dem subtilen Changieren zwischen Räumen und Zeiten von Anja Weber.

 

 

Fotos: Dodi Helschinger, Patrick Belaert, Akkamiau, Jenny Haack, Mark-r, Dieter Hartwig

Die Vorbereitungen zur Premiere von

 

Blickfang / Blick-Fänger

 

haben begonnen!

 

Nach dem  Gedicht Sphinx - Hinter Gittern von Anne Duden -

 

zu lesen und hören hier...

https://www.lyrikline.org/de/gedichte/sphinx-hinter-gittern-357#.WdIHEkzqjzU

 

Im Rahmen der drei D poesie II:

 

drei D poesie

 

 

Ein genreübergreifendes Projekt zwischen Tanz, Musik und Poesie

 

Auftaktveranstaltungen 2017

 

17. Juni um 20 Uhr und

18. Juni um 15 Uhr

mit anschließendem Poesiegespräch mit beteiligten Künstlern,

Moderation PD Dr. Stephanie Schroedter

 

im Rahmen des Poesiefestival 2017 in der 

Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

 

 

drei D poesie, die neue Plattform des Hauses für Poesie, untersucht das poetische Potential von Tanz, Musik und Lyrik und bringt für insgesamt dreizehn bevorstehende Premieren mehr als fünfzig Künstlerinnen und Künstler dieser Genres zusammen.  Zum Auftakt des Projektes im Rahmen des poesiefestival berlin präsentieren drei dieser Künstlerteams ihre Auseinandersetzung mit verschiedenen Gedichten.  Zwischen Konzert-Performance, Mini-Oper und choreographierter Poesie bewegen sich die künstlerischen Arbeiten, spielen mit den Möglichkeiten der Genres, loten die Grenzen aus und suchen nach Berührungspunkten. Das Kuratorenduo des genreübergreifenden Projektes besteht aus Anja Weber und Thomas Bruns, auf deren Anstoß hin sich dreizehn unterschiedliche Teams gefunden haben, um im Verlauf einer intensiven Arbeitswoche eine Präsentation zu entwickeln, bei der die Künste sich auf Augenhöhe begegnen. Den beiden Kuratoren war dabei wichtig, nicht nur die unterschiedlichen Disziplinen sondern auch Künstler verschiedener künstlerischer Positionen und Entwicklungslinien miteinander in Berührung zu bringen.

Grundlage und Inspiration für die verschiedenen Arbeiten ist je ein von jedem Künstlerteam selbstgewähltes Gedicht aus der großen Plattform für internationale Lyrik, die das Haus für Poesie mit der Webseite lyrikline.org eingerichtet hat. Die künstlerische Auseinandersetzung lädt dazu ein, die Poesie aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten: Wie verflechten sich Klang, Bewegung und Wort? Wie weit wird Sprache in Tanz und Musik integriert? Können die bestehenden Hierarchien  zwischen den Künsten außer Kraft gesetzt werden?

Lyrik, Tanz und Musik sind Kunstformen, die auf je eigene Art durch ihren Umgang mit Raum und Zeit lebendig werden, mit Rhythmus arbeiten, Bilder und Leerstellen für den Ausdruck nutzen und somit auf poetische Weise wirken. Sie sind ebenso dynamisch wie vergänglich und hinterlassen Stimmungen und Assoziationen, Themenfelder und Kontexte – vielschichtige Gewebe und verschiebliche Texturen.

Für den Auftakt von drei D poesie entstehen zunächst die Performances „Ingesture“, „n/achtfüssig“ und „Schulter von α und anderen, fernen Ländern“ mit den folgenden Künstlerteams:
“n/achtfüssig" von Anna Huber, Tanz, Hubert Machnik, Musik, Herta Müller, Poesie
“Ingesture” von Maya M. Carroll, Tanz, Roy Carroll, Musik , Christian Hawkey, Poesie
“Schulter von α und anderen, fernen Ländern“  von Shang-Chi Sun, Tanz, Markus Pesonen, Musik, Daniel Falb, Poesie, mit dem KNM Quartett

 

PREMIERE: 17. Juni 2017, 20 Uhr
WEITERE AUFFÜHRUNG: 18. Juni 2017, 15 Uhr, anschließend Künstlergespräch

 

NEUINSZENIERUNGEN an folgenden Wochenenden:
14./15. Oktober 2017 (Uferstudios),10./11. Februar 2018 (Uferstudios), 10./11. März  2018 (Uferstudios) 28./29. April 2018 (Uferstudios), 26./27. Mai 2018 (Akademie der Künste)

 

TICKETS
für die Veranstaltung in der Akademie der Künste täglich 10-19h per Telefon (030) 20057-1000/-2000
oder online in der Veranstaltungsankündigung unter www.haus-poesie.org
Für die Veranstaltungen in den Uferstudios: http://www.uferstudios.com/veranstaltungen/ticketinformationen

 

ORTE: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Uferstudios, Uferstraße 8, 13357 Berlin

 

BETEILIGTE KÜNSTLER*INNEN

POESIE: Herta Müller (ROU/DEU), Anne Duden (DEU), Daniel Falb (DEU), Michael Lentz (DEU), Christian Hawkey (USA), Dagmara Kraus (DEU), Eric Sarner (FRA/ALG), Kinga Tóth (HUN), Jan Wagner (DEU) , Érica Zíngano (ITA/BRA) u.a.

 

MUSIK: Ana Maria Rodriguez (ARG), Wojtek Blecharz (POL), Roy Carroll (IRE), Martin Hiendl (DEU), Hui-Chun Lin (TWN), Hubert Machnik (DEU), Markus Pesonen (FIN),  Tian Rotteveel (NLD), Gabriel Santander (ESP), Maya Consuelo Sternel (DEU), Stratofyzika/Lenka Kocisova (CZE) + Alessandra Leone for Audiovisuals (I), Eiko Tsukamoto (JPN), Juan Felipe Waller (MEX/NLD)

 

TANZ: Jagna Anderson (POL), Maya M. Carroll (ISR), Liz Erber (USA), Katharina Greimel (AUT), Jenny Haack (DEU), Anna Huber (CHE), Annapaola Leso (ITA), Ana Laura Lozza (ARG), Tabea Xenia Magyar (CHE), Lee Meir (ISR), Tomi Paasonen (FIN), Sven Seeger (DEU), Stratofyzika/Hen Lovely Bird/Daria Kaufman (USA), Shang-Chi Sun (TWN), Julian Weber (DEU), Anja Weber (DEU)

 

Kuratoren: Anja Weber (Tanz) und Thomas Bruns  (Musik)| Künstlerische Beratung zur Lyrikline-Auswahl: Heiko Strunk vom Haus für Poesie| Projektleitung Silvia Bohner
Zur Erarbeitung und Realisierung der Produktionen konnten renommierte Ensembles, Musiker und Sängerinnen wie das Ensemble KNM Berlin, das KNM Quartett, das Ensemble KomboÏ, Anna Clementi, Irene Kurka u.a. gewonnen werden.

 

Initiiert wurde drei D poesie vom Haus für Poesie in enger Kooperation mit dem Ensemble KNM Berlin, dem Ensemble KomboÏ, der dance-aarts-cie. und den Uferstudios Berlin. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Berlin, Senatsverwaltung für Kultur und Europa.                           

                                                                                                                             Fotos: M. Hartmann

Musik und zeitgenössischer Tanz treffen auf Poesie: Künstlerinnen und Künstler aus Tanz und Musik haben für drei D poesie in Berlin lebende internationale Dichterinnen und Dichter ausgewählt. Sie entwickeln dreizehn genreübergreifende Produktionen, darunter Konzert-Performances, Choreografien und Mini-Opern, die 2017/18 in der Akademie der Künste und den Uferstudios Berlin aufgeführt und zur Diskussion gestellt werden.

Auf dem poesiefestival berlin 2017 in der Akademie der Künste kamen die drei ersten Produktionen zur Uraufführung. 

 

Ingesture 

Der Lyriker Christian Hawkey, der Komponist Roy Carroll und die Choreografin Maya Matilda Carroll teilen ihre Neugier auf Sprachen, Mystik und Zukunft. Das Stück Ingesture dreht sich um die Schriften von Charlotte Wolff (1897—1986), eine jüdische, deutsch-britische Ärztin, Sexologin, Schriftstellerin und Forscherin zur Hand- und Gestenpsychologie des frühen 20. Jahrhunderts.

 

n/achtfüssig

Die Choreografin und Tänzerin Anna Huber und der Musiker Hubert Machnik verwenden unveröffentlichte Gedicht-Collagen von Herta Müller, welche die Autorin für das Projekt zuvor eingelesen und aufgezeichnet hat. Die aus Printmedien ausgeschnittenen und auf Postkarten arrangierten Wörter inspirieren in der Sinnlichkeit ihrer Anordnung die choreografische und musikalische Interpretation.

 

Schulter von α und anderen, fernen Ländern

Aus dem Text die menschen von einst liebten den tanz des Lyrikers Daniel Falb entwickeln der Komponist Markus Pesonen und der Choreograf und Tänzer Shang-Chi Sun zusammen mit dem KNM Quartett ihr gemeinsames Werk.

 

                                                                                                                                         fotos: gezett

 

Projektleitung: Silvia Bohner 

Künstlerische Leitung: Anja Weber (Tanz) und Thomas Bruns (Musik) 

 

 

Weitere Produktionen von drei D poesie sind am 14. und 15. Oktober 2017 in den Uferstudios Berlin zu sehen.